Haus der Photographie

Die Deichtorhallen sind eine der bekanntesten Ausstellungshäuser weltweit. Die historischen Gebäude sind unterteilt in die nördliche Halle für zeitgenössische Kunst und die südliche Halle mit dem „Haus der Photographie“. Das Haus der Photographie ist ein Ausstellungshaus mit einem bedeutenden Photoarchiv, sowie eigener Bibliothek und einem Seminarraum. Das Haus wird in Zukunft zu einem Wissenschafts-Zentrum für die Photographie in Deutschland ausgebaut. Bereits heute verfügt es mit der Sammlung F.C. Gundlach über den umfangreichsten Museumsbestand an Photographie in Deutschland. Im Mittelpunkt der Sammlungen stehen das Bild des Menschen und die Pressephotographie nach 1945 in Deutschland. Diese Schwerpunkte gilt es in der Zukunft aufzuarbeiten und gegenenfalls durch den Erwerb weiterer Sammlungen zu erweitern.

Die Freie Hansestadt Hamburg ist die wichtigste Metropole der Printmedien in Deutschland. In dieser Stadt arbeiten dank der Infrastruktur die meisten Photographen. Die visuellen Medien sind einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, bedenkt man wie viele Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, wie viele Photo- und Werbeagenturen es in der Hansestadt gibt. Im Jahr 2006 haben die Filmemacher Tom Krausz und Oliver Lähndorf, auf Initiative des Freundeskreises, einen Dokumentar-/ Imagefilm über die Photographie-Szene in Hamburg gedreht. Der Film ist ein filmisches Essay über die „Macher“ hinter den Bildern. Der Film ist in der Buchhandlung des Hauses der Photographie oder auch direkt über den Freundeskreis erhältlich. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Photographie, haben die Museen dem Medium und seiner Geschichte bedeutende Impulse gegeben.

Ziel des Freundeskreises des Hauses der Photographie ist die Förderung des Hauses der Photographie und des Mediums Photographie im Dialog mit den anderen Genres der zeitgenössischen Kunst. Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit der Deichtorhallen, im Besonderen die des Hauses der Photographie.

Mehr Informationten unter www.deichtorhallen.de