Jäger & Sammler / Symposium

In der alljährlichen Jäger & Sammler Symposium-Reihe präsentieren Referenten ihre unterschiedlichen Positionen zu Fragestellungen aus dem aktuellen Fotodiskurs. Bisher waren Themenschwerpunkte das Sammeln von Fotografie, der Bildjournalismus, die Magazinkultur, das Kuratieren von Ausstellungen, die Modefotografie und die Zukunft der Fotografie. Im Dezember 2016 widmet sich der Freundeskreis erneut dem Thema Sammeln zu Ehren F.C. Gundlach.

2015 beschäftigten wir uns mit dem Verhältnis von Text und Bild. Man spricht heute von einer Allgegenwart des Bildes, doch wo bleiben die begleitenden Worte? Kommt das Bild neuerdings ohne Worte aus? Oder bleibt ohne mitgehenden Text nicht auch die Bedeutung auf der Strecke? Andererseits wird immer öfter Text durch Bilder ersetzt oder Bilder wandern ihrer (Kon-)texte entkleidet durchs Netz. Diese Entwicklung wurde insbesondere am Beispiel des Fotobuchs erörtert. Gäste waren Peter Lindhorst, Eva Leitolf, sowie Oliver Siebert und Katja Stuke.

In diesem Jahr wurde das Thema noch einmal aufgegriffen, wobei Fragen der Intermedialität, der Spezifik beider Medien und ihrer Abhängigkeit voneinander im Mittelpunkt der Symposiums-Diskussion standen. Die verschiedenen Formen der Bedeutungskonstruktion durch Schrift und Fotografie, ihr Zusammenwirken und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten, haben wir mit hochkarätigen Gästen aus dem Bereich der Theorie und der Kunst diskutiert. Geladene Gästen waren Prof. Dr. Steffen Siegel, Prof. Dr. Friedrich Weltzien und die finnische Künstlerin Niina Vatanen. Mit dem Künstlerduo Adam Broomberg & Oliver Chanarin aus London waren zwei Stars der Fotoszene eingeladen, deren Ausstellungen und Bücher immer wieder durch den innovativen und kritischen Umgang mit Bild und Text überraschen.

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