Andrea Gjestvang Freunde der Fotografie

| 16 - 18 Uhr

Unkostenbeitrag

8 € für Mitglieder
12 € für Nichtmitglieder

Ort

Haus der Photographie, Auditorium

Deichtorstraße 1-2 – Google Maps

Die norwegische Fotografin Andrea Gjestvang, die u.a. mit dem Sony World Photography Award als Photographer of the Year 2013 ausgezeichnet wurde, stellt ihre eindringliche und politische Arbeit vor. In einfühlsamen und intimen Porträts erforscht sie die Lebensbedingungen von Menschen, die in unwirtlichen und unzugänglichen Nordregionen zu Hause sind. Seit 2007 bereist sie die weltweit nördlichsten Siedlungen an der Ost- und Westküste Grönland und geht den Veränderungen dort nach, wo sich ihre Auswirkungen unmittelbar zeigen: in den Familien. Gjestvang zeigt in ihren poetischen Fotografien das Alltagsleben, das in den kleinen Siedlungen genauso von Tradition wie von der Härte der Landschaft bestimmt wird.

Besondere Aufmerksamkeit hat ihre Serie “One Day in History” bekommen, in der sie ein Jahr nach dem Massaker auf der norwegischen Insel Utøya überlebende Jugendliche in ihrem heimischen Umfeld porträtiert hat.

Andrea Gjestvang, geboren 1981 in Hamar, Norwegen, lebt heute in Berlin und Oslo. 2003 hat sie ihr Fotojournalismus-Studium am University College Oslo beendet und arbeitet seitdem als freie Fotografin für Norwegische und Internationale Tageszeitungen und Magazine, wie z.B. Verdens Gang, Stern oder dem Magazin der Süddeutschen Zeitung.