Exkursion: Fotografie in Berlin

| 12 - 18.30 Uhr

Exkursion, Führung

Unkostenbeitrag

(inklusive Eintritt und Führungsgebühren):
35 Euro (Mitglieder) / 45 Euro (nicht Mitglieder)

Anmeldung und Überweisung der Teilnahmegebühr bitte bis zum 15. April. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Konto: Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V.
IBAN: DE06 2008 0000 0402 9070 00/ BIC: DRESDEFF200

Ort

Treffpunkt Galerie Robert Morat, 12 Uhr

Linienstraße 107, 10115 Berlin – Google Maps

Auch in diesem Frühjahr wollen wir gemeinsam die vielfältige Fotografieszene in Berlin erkunden. Wir starten diesmal in der Galerie Robert Morat, der in seinen neuen Räumen in der Linienstraße derzeit den ungarischen Künstler Peter Puklus (*1980) präsentiert. Danach geht es ins Willy-Brandt-Haus; hier werden aktuell zwei Ausstellungen gezeigt: unter dem Titel „Aufbrüche – Bilder aus Deutschland. Fotografien aus der Sammlung “Fricke“ sind Arbeiten von 33 Fotografen ausgewählt, die einen spannenden Einblick in die deutsche Nachkriegsgeschichte geben. Die zweite Ausstellung ist dem Werk von Robert Lebeck (1929-2014) gewidmet, einem der bedeutendsten Fotojournalisten der Nachkriegszeit. Basierend auf intensiver Archivarbeit und einer noch zu Lebzeiten begonnenen Serie des Fotografen mit dem Titel „Face the Camera“ hat seine Ehefrau und engste Mitarbeiterin Cordula Lebeck nun eine breit gefächerte Auswahl aus weitgehend unveröffentlichtem Material zusammengestellt. Weiter geht es dann in den nahe gelegenen Martin-Gropius-Bau zur Ausstellung „Lee Miller – Fotografien“. In dieser Präsentation wird mit 100 Fotografien die gesamte Bandbreite dieser vielseitigen us-amerikanischen Fotografin und Bildjournalistin gezeigt. Lee Miller (1907-1977) hat in ihrem Werk so unterschiedliche Aspekte wie Surrealismus, Mode-, Porträt- und Reisefotografie sowie Kriegsberichterstattung vereint. Zum Abschluss der Tagesexkursion werden wir bei c/o Berlin durch die aktuell laufenden Ausstellungen geführt. Im Zentrum steht die große Stephen Shore-Retrospektive bei c/o Berlin auf dem Programm. Stephen Shore (*1947 in New York City) gehört zu den wichtigen zeitgenössischen us-amerikanischen Fotografen. Diese Ausstellung bei c/o (einzige deutsche Station der Retrospektive) zeigt aus vier Jahrzehnten über 300 zum Teil nie veröffentlichte Aufnahmen. Zusätzlich gibt es eine Ausstellung mit Arbeiten von Ulrich Wüst (*1949) zu sehen, die rund 80 zum Teil nie ausgestellte Fotografien und Original-Leporellos aus den drei Serien „Stadtbilder“,  „Spätsommer“ und „Randlagen“ zeigt. Wer bei c/o Berlin noch mehr sehen möchte, der kann mit Peter Puklus dann wieder den Ausstellungsreigen schließen: „Unsafe to Dance“ gibt einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsweisen des Künstlers, dessen Werk weit über die Fotografie hinausgeht.

Dieser Tag bietet ein kompaktes Programm, das aber auch wieder Raum für Diskussionen und Entdeckungen lassen wird.
Geleitet wird die Tagesexkursion von Ulrich Rüter.

Individuelle An- und Abreise.