Joakim Eskildsen „Freunde der Fotografie"

| 18 Uhr

Künstlergespräch/-vortrag

Unkostenbeitrag

8 € für Mitglieder
12 € für Nichtmitglieder

Ort

Haus der Photographie, Auditorium

Deichtorstraße 1-2 – Google Maps

Joakim Eskildsen stellt neben einem Querschnitt durch sein bisheriges Werk auch seine aktuellen Arbeiten „American Realities“, „Cuba“ und „Homeworks“ vor. 2007 erlangte er mit dem im Steidl Verlag erschienenen Buch „Die Romareisen“ große Anerkennung. Es zählt zu den schönsten und erfolgreichsten Fotobüchern der letzten Jahre. Die Serie wurde in zahlreichen, internationalen Museumsausstellungen gezeigt. Man durfte auf die nächsten Arbeiten des Fotografen gespannt sein. Nun ist es endlich soweit!

„Homeworks“ ist bisher Joakim Eskildsens persönlichste Arbeit. Sie wurde in diesem Jahr in der Galerie Robert Morat in Hamburg präsentiert. Nachdem er für das Projekt „Die Romareisen“ über Jahre hinweg unterwegs war, ist die neue Serie rund um sein Zuhause entstanden. Sie erzählt von den fünf Orten, an denen Eskildsen und seine Familie in den letzten sechs Jahren gewohnt haben, vom Heranwachsen der kleinen Kinder in der schönen und rauen Landschaft Dänemarks und in der Großstadt Berlin. In „American Realities“ berichtet der Fotograf von der Armut in Amerika und der Kehrseite des amerikanischen Traums. Sein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit Kuba und wurde bisher noch nicht gezeigt.

Joakim Eskildsen, geboren 1971, studierte an der Universität für Kunst und Design in Helsinki, der sogenannten „Helsinki School“. Mit „Nordic Signs“ (1995), „Bluetide“ (1997), „Chicken Moon“ (1999) und „Die Romareisen“ (2007) hat Eskildsen bereits vier vielbeachtete Publikationen vorgelegt. Seine Arbeiten werden international publiziert, ausgestellt und ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet heute in Potsdam.