Künstlergespräch: Giacomo Brunelli

| 15 Uhr

Künstlergespräch/-vortrag

Unkostenbeitrag

8 € für Mitglieder
12 € für Nichtmitglieder

Ort

Deichtorhallen Auditorium

Wer im Juni anlässlich der Triennale der Photographie die Installation „Flaneur“ auf dem Rathausplatz verpasst hat, kann sich vom 16. Januar bis zum 12. März 2016 die Hamburg-Fotografien von Giacomo Brunelli in der Robert Morat Galerie ansehen. Am 16. Januar können wir den Fotografen beim Künstlergespräch im Haus der Photographie und anschließendem Ausstellungsbesuch erleben,  wenn er von seinen urbanen Kurzgeschichten berichten wird.

In seiner  Ausstellung zeigt Giacomo Brunelli Fotografien, die während seines Aufenthaltes in Hamburg entstanden sind.
Bei frühmorgendlichen Spaziergängen durch die Stadt folgt er nach dem Zufallsprinzip Passanten oder Tieren oft lange, bis er sich entscheidet, ein Foto zu machen – die Stadt Hamburg und ihre Wahrzeichen erschienen als Hintergrund dieser kleinen urbanen Kurzgeschichten.

Giacomo Brunelli, der 1977 in Perugia geboren wurde, hat eine sehr eigene Bildsprache entwickelt, die er selbst gerne als „film-noir-style“ beschreibt. Er arbeitet mit einer Miranda Sensomat 35mm Kamera aus den 60er Jahren, die ein Geschenk seines Vaters war, und entwickelt kleinformatige analoge Schwarz-Weiß-Prints in der eigenen Dunkelkammer. Bekannt geworden ist der italienische Fotograf im Jahr 2008 durch seine Serie „The Animals“, als Monographie erschienen bei Dewi Lewis, und durch die Arbeit „Eternal London“, der die Photographer’s Gallery in London im Jahr 2014 eine Einzelausstellung widmete. Seine Arbeiten werden international ausgestellt und publiziert und finden sich in öffentlichen Sammlungen wie der des Kiyosato Museum of Photographic Art (Japan) oder dem Museum of Fine Arts Houston (USA).