Männer-Brasilien-Fotoskulptur!

| 11-16.30 Uhr

Führung

Unkostenbeitrag

Teilnahmegebühr (inkl. Eintritt und Führungsgebühren): € 38,-
Nicht-Mitglieder € 50,-
Begrenzte Teilnehmerzahl.
(individuelle An- und Abreise)

Anmeldung (und Überweisung der Teilnahmegebühr) bitte bis zum 4. März an
IBAN: DE06 2008 0000 0402 9070 / BIC: DRESDEFF200

Ort

Galerie Johanna Breede PHOTOKUNST

Fasanenstraße 69, 10719 Berlin – Google Maps

Wieder geht es einmal gemeinsam nach Berlin! Aus dem reichen Ausstellungsprogramm der Hauptstadt sind diesmal das Museum für Fotografie, die Akademie der Künste sowie die Charlottenburger Galerie Johanna Breede PHOTOKUNST ausgewählt.

Zum Programm:
Wir treffen uns am Samstag, 15. März in der Galerie Johanna Breede PHOTOKUNST in der Fasanenstraße 69. Dort können wir nicht nur die aktuelle Präsentation „Men / Männer“ sehen (Arbeiten von 19 Fotografen, darunter Sybille Bergemann, Thomas Höpker, Herbert List, Robert Lebeck), sondern auch mit der Galeristin über ihre Erfahrungen als Fotografie-Spezialistin sprechen. Danach bekommen wir eine exklusive Führung von Ludger Derenthal,  Leiter des Museums für Fotografie und Kurator der dort aktuell gezeigten Ausstellung „Brasiliens Moderne 1940-1964“. Vier exemplarisch ausgewählte Fotografen schildern in der großen Ausstellung Brasiliens Weg in die Moderne. Drei dieser Fotografen wanderten aus Europa ein: Thomaz Farkas aus Ungarn, Marcel Gautherot aus Frankreich und Hans Gunter (Günter) Flieg aus Deutschland – auch dies ein Zeichen für die Anziehungskraft Brasiliens in den Jahren vom Zweiten Weltkrieg bis zum Beginn der brasilianischen Militärdiktatur. Der vierte Fotograf José Medeiros kann als der klassische brasilianische Bildreporter der vierziger und fünfziger Jahre gelten. Am Nachmittag steht dann die Ausstellung „lens-based sculpture -
Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie“ in der Akademie der Künste im Hanseatenweg auf dem Programm. In dieser Ausstellung wird zum ersten Mal das Verhältnis von Fotografie und Skulptur aus der Perspektive der Skulpturgeschichte dargestellt. Der Kurator Herbert Molderings geht in der ambitionierten Schau der Frage nach, wie sich die moderne Skulptur durch die Fotografie von dem jahrtausendealten Prinzip der Statue löste und in eine neue künstlerische Praxis verwandelte. In einer einstündigen Führung erhalten wir einen fundierten Einblick in die aufwendig inszenierte Ausstellung.

Geleitet wird die Tagesexkursion von Ulrich Rüter.