Führung: Stille Bauern und kernige Fischer?

| 14 Uhr

Führung

Unkostenbeitrag

8 € für Mitglieder (zzgl. Gruppeneintritt p.P. € 6,-)
12 € für Nichtmitglieder (zzgl. Gruppeneintritt p.P. € 6,-)

Ort

Altonaer Museum


Museumsstraße 23, 22765 Hamburg  – Google Maps

Wir setzen die Reihe unserer Besuche in fotografischen Sammlungen anderer Hamburger Museen im Januar mit einem Termin im Altonaer Museum fort. Dort wird noch die im Rahmen der Triennale der Photographie entstandene Sonderausstellung „Stille Bauern und kernige Fischer? Norddeutschland in der Fotografie“ präsentiert. Seit langer Zeit wird wieder einmal ein Einblick in die umfangreichen fotografischen Bestände des Museums möglich. Die Anfänge der Sammlung reichen bis in das Jahr 1900 zurück und sie gehört zahlenmäßig zu den umfangreichsten Sammlungen des Museums. Über 100.000 Fotografien beherbergt das Haus, und doch war die Größe und Bedeutung dieser Sammlung lange Zeit im Bewusstsein der Öffentlichkeit kaum verankert. Gemeinsam mit der Kuratorin der Ausstellung Dr. Vanessa Hirsch und Ulrich Rüter werden wir nicht nur die Präsentation der Sonderausstellung sehen, sondern auch über die Bedeutung der Sammlung innerhalb des Museums und die zukünftigen Herausforderungen sprechen.

Die Ausstellung „Stille Bauern und kernige Fischer? Norddeutschland in der Fotografie“ untersucht einen wichtigen Teil der kulturhistorischen Fotografiesammlung und befragt diesen anhand einer bildanalytischen Perspektive nach den Quellen und Bezügen eines typischen Bildes von Norddeutschland und seinen Bewohnern. Angeregt von den historischen Aufnahmen und auf der Suche nach einer aktuellen „typisch norddeutschen“ Bildsprache hat sich die Fotografin Agnieszka Rayss von Sputnik Photos auf eine Reise durch die Region begeben. Ihre Position wird zusammen mit den historischen Fotografien unter der Fragestellung gezeigt, ob heute, im Zeitalter der Globalisierung, eine lokale Identität überhaupt noch denkbar ist.