"friends deluxe" mit Jewgeni Roppel

| 18.30 Uhr

Unkostenbeitrag

im Rahmen des Lange Nacht der Museen-Eintritts

Ort

Deichtorhallen Auditorium

Der Freundeskreis des Hauses der Photographie lädt Sie im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 21. April 2018 herzlich zu seinem „friends deluxe“-Programm ein. Gemeinsam mit Ulrich Rüter führen wir Sie durch die „gute aussichten deluxe“-Ausstellung und erfahren anschließend im Salon der Fotografie mit Jewgeni Roppel mehr über die aktuelle Arbeit des „deluxe“-Teilnehmers.

Jewgeni Roppel beschäftigt sich in seinem künstlerisch-dokumentarischen Arbeiten mit der Suche nach der Transzendenz. Dafür reist er an sakrale Orte, die entweder mit Legenden, Erzählungen oder paranormalen Erscheinungen verbunden sind und versucht die Visionen der Menschen, die solche Orte aufsuchen und mit denen er in Kontakt tritt, in seinen teils symbolischen, teils metaphorischen Fotografien widerzuspiegeln.

Eine seiner Fotoreihen, die man in der Ausstellung sehen kann, ist „Svetlojar 2015“. Sie erzählt eine der berühmtesten Legenden Russlands. In der Nähe des kleinen Dorfes Vladimirskoe im Norden Russlands befindet sich der geheimnisvolle See „Svetlojar“, der mit der unsichtbaren Stadt Kitezh, verbunden ist. In der Legende überstand die Stadt Kitezh einem mongolisch-tatarischen Einfall, indem sie im 12. Jahrhundert im Svetloyar-See untertauchte, um Schätze vor dem Feind zu bewahren. Diese Legende brachte zahlreiche unglaubliche Gerüchte hervor, die bis heute überlebt haben. Es wird gesagt, dass nur diejenigen, die eine reine Seele und ein reines Herz haben, ihren Weg nach Kitezh finden.
Menschen, die heutzutage den See besuchen, berichten manchmal davon, Glocken aus der unsichtbaren Stadt zu hören oder Lichter aus dem See zu sehen, die dort auftauchen, wo sich die Stadt spiegelt. Die Vorkommnisse bleiben mit der mystischen Erfahrung und Vorstellungskraft der Menschen, die den See besuchen, bestehen.

Über andere Arbeiten des Künstlers können Sie sich gerne im Salon-Gespräch austauschen.

Jewgeni Roppel wurde 1983 in Tshymkent, Kasachstan geboren, lebt und arbeitet aber mittlerweile in Hamburg.