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Peter Bauza »Copacabana Palace«

Künstlergespräche / Freund:innen der Fotografie

UNKOSTENBEITRAG:
Für Mitglieder: 5€, für Nicht-Mitglieder: 8€

In einer Multimediashow gibt Peter Bauza Einblicke in seinen Bildband „COPACABANA PALACE“, in dem er die Geschichte des Wohnprojektes Jambalaya in Rio de Janeiro zeigt. Bei unserem anschließendem Brazilian Summer- Fest laden wir Sie ebenfall kulinarisch und kulturell nach Brasilien ein. Bauzas Lesung mit Bild- und Filmmaterial moderiert Anja Kneller, Vorstand des Freundeskreises. Als Gast begrüßen wir außerdem Andreas Trampe, Leiter der Stern-Bildredaktion.

"Das Paradies ist hier, die Hölle ist hier, Wahnsinn ist hier, Leidenschaft ist hier“. Francis Himes' Aussage über Rio wurde Peter Bauzas fotografisches Motto. Das vielfach ausgezeichnete Projekt „Copacabana Palace“, im vergangenen Jahr bei den World Press Photo Awards 2017, zeigt auf eindrückliche Weise die Geschichte von Jambalaya, einem nie fertiggestellten Wohnungsprojekt in Rio de Janeiro. Im Volksmund wird es „Copacabana Palace“ genannt, nach dem berühmten Luxushotel am noch berühmteren Strand von Copacabana. „Ein ironischer und lächerlicher Name für einen Ort des Vergessens“ – so der Fotograf.

Statt der geplanten „gut Verdienenden“ leben hier illegale Bewohner in den Ruinen von Jambalaya. Der Fotograf hat 14 Monate lang mit den Menschen zusammengelebt und darüber ein einzigartiges Fotodokument geschaffen. Die grandios einfühlsamen Bilder dokumentieren das Leben und den Alltag der über 300 Familien in einem Moloch am Rande Rios, regiert von einer alles beherrschenden Miliz. Es spiegelt die alltäglichen Momente der Freude und Trauer, der Bedürfnisse, Ängste und Illusionen wieder, aber es zeigt auch die Menschen in ihrer Schönheit, ihrer Leidenschaft, ihren Hoffnungen und ihrem Zusammenhalt – ohne den lebensfeindlichen Ort zu idealisieren. Peter Bauza gibt den Menschen ein Gesicht und holt die Bewohner aus dem Ort des Vergessens ans Tageslicht.

Peter Bauza ist ein deutscher Fotograf, der im Bereich Documentary und Storytelling arbeitet. Seit seiner Jugend engagiert er sich für soziale und geopolitische Fragen und zählt zu den engagiertesten und einfühlsamsten Fotografen unserer Zeit. Seine interkulturelle Kompetenz, basierend auf dem respektvollen Interesse für multikulturelle Themen und seine perfekten Sprachkenntnisse ermöglichten ihm die Umsetzung vieler internationaler Fotoprojekte und Reportagen. Seit mehr als 20 Jahren bewegt er sich zwischen Südamerika, Afrika und Europa. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt, in zahlreichen Medien veröffentlicht und vielfach international ausgezeichnet. 

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