Tipp: Ausstellung/ Symposium - Images in Conflict

UNKOSTENBEITRAG:
freier Eintritt Datum der Ausstellung: 17. Mai - 18. Juni Zeitraum: donnerstags - sonntags, 12 - 18 Uhr Datum des Symposiums: 17. - 18. Mai Ort des Symposiums: Auditorium in der Hochschule Hannover

Wir möchten Sie auf die Ausstellung "Images in Conflict - Bilder im Konflikt" in der Galerie für Fotografie Hannover aufmerksam machen. Anlässlich der Ausstellung findet ein Symposium mit zahlreichen international renommierten Gästen in der Hochschule Hannover statt.

Bilder im Konflikt: fotografische und filmische Bilder von Krisen- und Konfliktsituationen verändern sich in Ästhetik und Gebrauchsweisen – und geraten damit selbst ins Visier. Zum einen haben sich im Zuge der digitalen Entwicklungen die Bildproduzent*innen und Distributionskanäle von Bildern vervielfältigt. Das erweitert Perspektiven und ermöglicht neue Erzählformen. Zum anderen geht damit eine Erschütterung des klassischen bildjournalistischen Selbstverständnisses einher. Die Konkurrenz der visuellen Strategien sucht das Affektpotential der Bilder zu steigern. Zugleich wird hinterfragt, inwieweit Fotografien noch als Zeugnisse wirken können. Sie bewegen sich im Spannungsfeld von Wahrheitsansprüchen zwischen Authentizität, Objektivität und Propaganda. Ihre Kontextualisierungen und Rahmungen stellen Bedeutungen her – und erfordern Reflexion.

Wie lässt sich in unserer medialisierten Welt auf Kriege und Konflikte blicken? Wie kann Wahrheit aus den verschiedenen Perspektiven der beteiligten Akteure sichtbar gemacht werden? Wie müssen die ›Bildermacher‹ dieser Tage erzählen, um eine Öffentlichkeit zu erreichen? Mit einer Ausstellung und einem Symposium widmet sich der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover diesen Fragestellungen.

Die Ausstellung ›Images in Conflict‹ betrachtet diese Fragen aus der Sicht zeitgenössischer Fotograf*innen und Künstler*innen, die nach Formen der Auseinandersetzung jenseits der aktuellen Berichterstattung suchen. In ihren Arbeiten nehmen sie die sich wandelnden Funktionen von fotografischen und filmischen Bildern in Krisen- und Konfliktsituationen in den Blick und thematisieren die Rolle der Medien in den verschiedenen Bereichen der Kriegsführung.

Ausstellung vom 18. Mai – 18. Juni 2017 mit Arbeiten von: Dona Abboud, Christoph Bangert, Edmund Clark, Harun Farocki, Ziyah Gafić, Dirk Gieselmann & Armin Smailovic, Tim Hetherington

Das Symposium ›Images in Conflict‹ lässt Expert*innen aus Theorie und Praxis fotografischer Bilder aufeinandertreffen und in einen Diskurs über visuelle Zeugenschaft und emotionale Überzeugungskraft eintreten. In vier Panels werden verschiedene Aspekte der Bilder in Konflikten beleuchtet. So werden unter anderem die Un/Sichtbarkeit mancher Bilder und Konflikte thematisiert, die potentielle Mittäterschaft durch virtuelle Zeugenschaft, aber auch das fotojournalistische Handeln in Konflikträumen. Dabei kreisen die Fragen letztlich immer wieder um das Kernproblem, die Hauptaufgabe von Fotojournalist*innen: Wie können Bilder wahrhaftig berichten und dabei eine Wirkung entfalten, die berührt, ohne zu manipulieren?

Symposium am 17. und 18. Mai 2017 mit den Vortragenden: Dona Abboud, Christoph Bangert, Vera Brandner, Adam Broomberg & Oliver Chanarin, Emma Daly, Michael Ebert, Susanne von Falkenhausen, Ursula Frohne, Karen Fromm, Dirk Gieselmann & Armin Smailovic, Geert van Kesteren, Felix Koltermann, Santiago Lyon, Stephen Mayes, Philipp Müller, Rolf F. Nohr, Martin Scholz, Donovan Wylie

 

 

 

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