Aktivenkreis

Edda Fahrenhorst

© Sebastian Vollmert

Wer sind die Gesichter unseres Freundeskreises, was treibt unsere Freundinnen und Freunde rund um die Fotografie an und um? In unserer neuen Vorstellungsreihe stellen wir regelmäßig unsere Freund*innen vor. Wir starten mit unserem Neuzugang im Aktivenkreis Edda Fahrenhorst.

Edda Fahrenhorst ist Mitinhaberin und -Geschäftsführerin der Agentur Fotogloria | Büro für fotografische Zusammenarbeit und Co-Kuratorin des Fotofestivals »horizonte zingst«. Seit Juni 2019 ist sie beim Freundeskreis aktives Mitglied.

Wie bist du zur Fotografie gekommen, was fasziniert dich daran?
Ursprünglich war es die Neugierde. Heute ist es noch genauso – es fasziniert mich, die verschiedensten Fotograf*innen aus diversen Genres kennenzulernen, herauszufinden, wie individuell Bilder und Bildsprachen entstehen. Es ist spannend, Bildsuchende und Bildschaffende zusammen zu bringen und ich mag es auch, Fotografie so aufzubereiten, dass Bild und Betrachter sich verstehen. Und das sowohl in Ausstellungen als auch in (Auftrags-)Projekten für die Industrie. Und was ich auch liebe: Immer und viel über Fotografie zu sprechen – irgendwann verstehe ich sie vielleicht, diese Fotografie

Hast du einen Lieblingsfotograf*in? Ein Lieblingsbild oder Projekt?
Fotograf*innen die mich fesseln sind Nan Goldin, Hiroshi Sugimoto, Sebastiao Salgado, David LaChapelle, Stephan Vanfleteren… Aber nein, einen ausgewiesenen Liebling habe ich nicht, beziehungsweise sind tatsächlich immer die Fotograf*innen, die Serien, die Bilder mit denen ich arbeite in dem Moment meine Lieblinge, da kann ich mich vertiefen, lerne Facetten kennen, kann mich freuen, kann mitleiden, kann diskutieren. Mein momentanes »Herzensprojekt« sind die #FacesOfPhotography, in dem wir Fotograf*innen im Kontext der derzeitigen Krise vorstellen.

Warum engagierst Du Dich für den Freundeskreis? Und was macht dir am meisten Freude/Spaß?
Die Fotografiebranche ist eine umkämpfte. Das bedingt einen zwar durchaus reizvollen, aber nicht unanstrengenden beruflichen Alltag. Und tatsächlich kommt in dieser Alltäglichkeit die tiefe Auseinandersetzung mit Fotografie, mit Kreativität, mit Möglichkeiten viel zu oft viel zu kurz. Das ist der Grund, warum ich den Freundeskreis so schätze, denn hier finden all diese Dinge konkurrenzlos ihren Raum – in diesem Rahmen geht es nur und pur um die Fotografie. Und das getragen von Menschen aus den verschiedensten fotografischen Ecken und vorgetragen vor Menschen, die sich für die verschiedensten fotografischen Herangehensweisen interessieren. So ist es auch genau das, was ich an meiner Arbeit im Freundeskreis am meisten mag: In Interaktion mit einem interessierten Publikum Fotograf*innen eine Bühne für ihre Arbeit zu geben. Darüber hinaus steht der Freundeskreis mit allen Mitgliedern auch für die finanzielle Unterstützung der Ausstellungen in den Deichtorhallen – ein erheblicher und für mich auch sehr persönlicher Aspekt der Kulturförderung, der in diesen Tagen sicher noch mehr an Gewicht bekommen wird und sollte!

Wie bringst du dich im Freundeskreis ein, übernimmst du bestimmte Aufgaben? 
Für den Freundeskreis mache ich mit bei der Programmgestaltung und gehöre gemeinsam mit Anja Kneller und Jens O. Brelle zum Arbeitskreis Firmenmitglieder.

Lieben Dank, für das Gespräch Edda! Wir freuen uns über dein Engagement und eine tolle Zeit mit dir.

Das sind wir

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